
Auf die Ausschreibung „Junge Forschung 2026“ haben sich wieder viele Nachwuchsforscherinnen und -forscher beworben.
Die Jury wählte zwei Vorträge aus, die am 13.11.2026 im Rahmen des GEV-Vortragsprogramm vorgestellt werden.
Die Gewinnerin und der Gewinner sind:
Sophie Strohmaier, Universität Stuttgart: Methan aus Flüssen – eine unterschätzte Treibhausquelle?

Beim Thema Methan denken viele zuerst an rülpsende Kühe, doch auch unsere Flüsse setzen das Treibhausgas frei. Ein möglicher Auslöser ist die Kolmation, eine Verstopfung des Flussbetts, die zu sauerstofffreien Zonen und damit zur Methanbildung beim organischen Abbau führt. Der Vortrag zeigt am Beispiel von den Flüssen Isar und Inn, wie sich diffuse Emissionen aus Gewässern bestimmen lassen und ob Methan als Warnsignal für ein beeinträchtigtes Flussbett genutzt werden kann.
Jonathan Binetsch, Universität Kassel: Was, wenn Wälder uns wieder ernähren? Die vergessene Geschichte der Esskastanien und das Ernährungssystem der Zukunft

Unser Ernährungssystem ist nicht nachhaltig – das wissen wir. Doch können wir uns Alternativen vorstellen? Bergvölker Europas lebten jahrhundertelang von Esskastanien. Kleinbäuerinnen in Indien pflanzen Bäume gegen die Klimakrise. Von beiden lernen wir: Ein klimaresilienter Ernährungswald ist nicht nur möglich – er existiert bereits. Wie sichern uns diese Innovationen in Zukunft unsere Nahrung?
Wir laden Sie herzlich ein – unterstützen Sie die jungen Talente durch Ihre Teilnahme und Ihre Fragen!
