Die Ausschreibung Junge Forschung 2026 richtet sich an Nachwuchsforschende. Die Jury wählt nach vorgegebenen Kriterien zwei Themen aus, die im Rahmen der öffentlichen GEV-Vortragsreihe als Impulsvorträge vorgestellt werden.

Der Preis umfasst

  • 250 € Vortragshonorar + Reisekostenübernahme
  • Auftritt in der GEV-Vortragsreihe am 13.11.2026
  • Die offizielle Urkunde „Junge Forschung 2026“
  • Ein YouTube-Video vom Vortrag
  • Ein kostenloses Vortragstraining mit einem Profi-Coach

Die Gewinnerin und der Gewinner der Ausschreibung Junge Forschung 2026 sind:

Sophie Strohmaier, Universität Stuttgart: Methan aus Flüssen – eine unterschätzte Treibhausquelle?

Beim Thema Methan denken viele zuerst an rülpsende Kühe, doch auch unsere Flüsse setzen das Treibhausgas frei. Ein möglicher Auslöser ist die Kolmation, eine Verstopfung des Flussbetts, die zu sauerstofffreien Zonen und damit zur Methanbildung beim organischen Abbau führt. Der Vortrag zeigt am Beispiel von den Flüssen Isar und Inn, wie sich diffuse Emissionen aus Gewässern bestimmen lassen und ob Methan als Warnsignal für ein beeinträchtigtes Flussbett genutzt werden kann.

Jonathan Binetsch, Universität Kassel: Was, wenn Wälder uns wieder ernähren? Die vergessene Geschichte der Esskastanien und das Ernährungssystem der Zukunft

Unser Ernährungssystem ist nicht nachhaltig – das wissen wir. Doch können wir uns Alternativen vorstellen? Bergvölker Europas lebten jahrhundertelang von Esskastanien. Kleinbäuerinnen in Indien pflanzen Bäume gegen die Klimakrise. Von beiden lernen wir: Ein klimaresilienter Ernährungswald ist nicht nur möglich – er existiert bereits. Wie sichern uns diese Innovationen in Zukunft unsere Nahrung?

Die GEV gratuliert Sophie Strohmaier und Jonathan Binetsch sehr herzlich und freut sich auf regen Besuch ihrer Vorträge.

Die Aufzeichnung der Vorträge finden Sie nach der Veranstaltung in unserem Youtubekanal   Bitte beachten Sie: Sie verlassen unsere Seite und werden auf www.youtube-nocookie.com weitergeleitet. Trotz datenschutzfreundlicher Einbindung kann es sein, dass YouTube Cookies verwendet. Bitte beachten Sie dafür die Datenschutzerklärung  von YouTube  bzw. Google.