Symbolbild KI-generiert
Das Projekt der Universität Tübingen untersucht, wie koloniale Stereotype und Machtverhältnisse in analogen und digitalen Spielen dargestellt und möglicherweise fortgeschrieben werden. Im Zentrum der Vorstudie steht das bekannte Brettspiel Puerto Rico (2002), das in der Kritik steht, koloniale Strukturen unreflektiert abzubilden.
In drei Spielsitzungen mit anschließenden Gruppengesprächen wird erforscht, wie Spielerinnen und Spieler die angelegten kolonialen Bedeutungen wahrnehmen, deuten und bewerten. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie populäre Spiele zur alltäglichen Reproduktion historischer Wissensbestände beitragen.
Die Ergebnisse sollen in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht werden und bilden die Grundlage für einen größeren Forschungsantrag.
